In unserem Ort gab es eine Frau, die als "Handauflegerin" bekannt war.

Ich war 16, als ich Zeuge ihrer heilenden Hände wurde.

Als ich viele Jahre später die ersten Bücher zum Thema Schamanismus zu lesen begann, fiel sie mir wieder ein.

Damals waren die alten Heilmethoden schon fast zur Gänze aus unserem Kulturkreis verschwunden.

2005 wurde mein Leben komplett auf den Kopf gestellt. Das Alte ging und machte Platz für Neues. In dieser Zeit wurde sehr viel Kraft und Energie in mir frei, die bis dahin anderwärtig gebunden war.

Eine Pilgerreise nach Rom half mir dabei, mein Leben neu zu überdenken und meine Frau Elisabet wurde mir geschenkt.

In diesem Lebensabschnitt trat Sonja Emilia Rainbow in mein Leben.

Sie hat mein Leben nachhaltig in die richtige Richtung gelenkt und alte Wunden geheilt.

Ihr verdanke ich sehr viel. Es wurde mir ermöglicht mein Leben aus einer übergeordneten Perspektive zu sehen und meine Ausbildung begann.

Während dieser Zeit ging ich in eine strenge spirituelle "Diät", in der ich von einer wunderbaren und mächtigen Pflanze begleitet wurde - dem "Mapacho"oder "Nicotina rustica".

Es entwickelte sich ein starkes Band zwischen mir und dieser heilenden und öffnenden Pflanze.

Bei meiner täglichen Abendrunde mit meiner Hündin Bibi stolperte ich über ein Stück eines gefällten Kirschbaums.

Die Idee für meine erste Pfeife war geboren. Während des Schnitzens fühlte ich mich geführt und mit dem Holz stark verbunden. Etliche Arbeitsstunden später hielt ich, nicht ohne Stolz, meine erste Pfeife in Händen. Mit ihr arbeite ich immer noch.

Seit ca. 2 Jahren beschäftige ich mich intensiv damit, heilende Pfeifen herzustellen.

In jeder Pfeife stecken zwischen 15 und 20 Arbeitsstunden. Während dieser Zeit bin ich stark mit dem Holz und dem "Mapachogeist" verbunden.

Nach einigen Wochen Tragezeit wird die Pfeife von mir "gehoben"und ihre Kraft erwacht.